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Diakoniestation:

www.diakonie-eschborn.de


Pflegebroschüre

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Geschichte

Zusammen mit der ursprünglichen „Ökumenischen Zentralstation für Kranken-, Alten-, und Familienpflege“ in Schwalbach und Niederhöchstadt wurde 1974 der Förderverein gegründet, der deshalb seinerzeit den dem Namen der Station angepassten Namen trug. Die Gründung des Vereins wurde von der Bevölkerung Schwalbachs und Niederhöchstadts lebhaft begrüßt. Die Zuschüsse des Fördervereins zum Haushalt der Station waren von Anfang an sehr wichtige Beiträge.

Später wurden die verschiedenen Arten von Pflege in den Vorschriften über die Pflegeversicherung sehr detailliert geregelt. Sie beziehen sich ausschließlich auf medizinische, d.h. praktische oder technische Leistungen. Der Bedarf kranker, alter und einsamer Menschen an menschlicher Zuwendung oder sogar Seelsorge spielt in der staatlichen Pflegeversicherung keine Rolle. Die Menschen haben ihn aber. Deshalb hat der Förderverein Wert darauf gelegt, seine Mittel vor allem diesem Ziele dienen zu lassen; er hat diese Leistung als den sog. „Diakonischen Mehrwert“ bezeichnet.

Der zunehmende Mangel an finanziellen Mitteln hat die beiden großen Kirchen veranlasst, am Verwaltungsaufwand zu sparen, indem Stationen auf ihre Rentabilität überprüft wurden. In diesem Zuge sind die große Station in Schwalbach und die kleinere in Eschborn mit Beginn des Jahres 2008 zu einer Einheit fusioniert worden, für die seither nur noch ein einheitlicher Verwaltungsapparat nötig ist. Gleichzeitig wurde der Name der Station vereinheitlicht; die gemeinsame Station heißt seither „Ökumenische Diakoniestation“. Der Verein hat seinen Namen an die neuen Gegebenheiten angepasst.

An der Zuständigkeit der Pflege- und Krankenversicherung ausschließlich für die medizinischen Leistungen hat sich nichts geändert. Der Förderverein hat es deshalb für richtig gehalten, seine Mittel konsequent auf das Angebot menschlicher und seelsorglicher Zuwendung zu konzentrieren. Die von den Pflege- und Krankenkassen finanzierten Schwestern und Pfleger werden für solche Leistungen nicht bezahlt. Deshalb hat der Förderverein beschlossen, für die Aufgabe der menschlichen Zuwendung zu den Patienten eigenes Personal einstellen zu lassen, seine Mittel ausschließlich darauf zu verwenden und sich dabei an der früher verbreiteten Existenz der Gemeindeschwestern zu orientieren, die Ordensschwestern oder Diakonissen waren und heute kaum noch vorhanden sind. Ihr Dienst kostet die ihn in Anspruch nehmenden Patienten nichts.

Die Betreuung von älteren Menschen in Schwalbach und Niederhöchstadt soll noch weiter ausgebaut werden - eine Aufgabe, die in Zukunft eine noch größere Bedeutung gewinnen wird. Die Mitglieder des Fördervereins beschlossen daher während der Jahreshauptversammlung im März 2011 einstimmig eine Satzungsergänzung, die es dem Förderverein seither ermöglicht, seine Dienste auch in den Kirchengemeinden in Schwalbach und Niederhöchstadt direkt anzubieten. Aufgrund dieser Satzungsänderung konnten im Jahr 2011 bereits fünf Projekte der Kirchengemeinden gefördert werden: Demenzbetreuung, Hospizarbeit, Seniorenbetreuung, ein ökumenischer Mittagstisch sowie ein Treffen an Heiligabend für Alleinstehende. Eine Förderung weiterer Projekte ist angedacht, soweit es aufgrund der finanziellen Lage des Fördervereins möglich ist. Es wird entscheidend sein, wie sich die Mitgliederzahl des Fördervereins entwickeln wird und welche weiteren Aufgaben dann vom Förderverein zukünftig übernommen werden können.